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Daten, Fakten und Neuigkeiten zum Thema Mikroplastik

Liebe Mitglieder der ADS und solche die es noch werden wollen, sehr geehrte Kooperationspartner,

auf diesen Seiten werden wir in den nächsten Wochen Informationen rund um das Thema Mikroplastik sammeln.

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13.08.2019

Informationen zu Kunstrasenplätzen und Mikroplastik des BMU

In der Berichterstattung kursieren gerade einige Missverständnisse zum Thema Kunstrasensportplätze und Mikroplastik. Dazu erklärt ein Sprecher des Bundesumweltministeriums:

Ob die EU-Kommission ein Verbot von Plastik-Einstreumaterial für Kunstrasensportplätze vorschlagen wird, steht noch längst nicht fest. (...) Wir fordern die Sportverbände deshalb auch auf, ihre Argumente in diese Anhörung einfließen zu lassen. mehr

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12.08.2019

FAQ des LSB NS

Der Vorstand des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen hat auf seiner Juli-Sitzung beschlossen, dass der LSB ab dem Förderjahr 2020 nur noch Kunststoffrasensysteme fördert, die ohne Kunststoffgranulat als Füllstoff (Infill) gebaut werden. Hier finden Vereine Antworten auf häufige Fragen an den LSB.

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31.07.2019

Faktenpapier "Füllstoffe in Kunststoffrasensystemen"

Der DOSB und das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) haben ein neues Faktenpapier zum Thema „Füllstoffe in Kunststoffrasensystemen im Sport“ bereitgestellt

Das Faktenpapier „Füllstoffe in Kunststoffrasensystemen im Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbundes e. V. (DOSB) und des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) stellt wesentliche Informationen zum Themenkomplex „Sportflächen mit Kunststoffrasenbelag“ bereit.

Hierbei wird vornehmlich die Situation in Deutschland betrachtet. Das Faktenpapier dokumentiert zudem die themenrelevanten Entwicklungen auf EU-Ebene, bei denen die gesundheits- und umweltschutzrelevanten Punkte der o. g. Füllstoffe in den Blick genommen werden.

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29.07.2019

Stellungnahme der IAKS Deutschland

Die IAKS Deutschland hat eine Pressemitteilung sowie eine Stellungnahme zum Thema „Mikroplastik“ veröffentlicht. Allgemein mahnt die Organisation darin zur sachlichen Diskussion zum Thema Mikroplastik in Kunstrasen und bietet Lösungen an. Die IAKS Deutschland wird auf dieser Grundlage eine Eingabe bei der ECHA machen und den Beschränkungsvorschlag kommentieren. mehr..

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26.07.2019

EU: KEIN VERBOT VON KUNSTRASENPLÄTZEN

In einem Informationsschreiben macht die ECHA deutlich, dass vielmehr geprüft wird, ob das als Füllstoff verwendete Kunststoffgranulat künftig nicht mehr nachgefüllt werden darf.
Das ganze Schreiben

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24.07.2019

Mikroplastik - Entwarnung für Kunststoffrasen? - Status quo des Labor LEHMACHER | SCHNEIDER

Nach aufgeheizter Diskussion glätten sich durch Prüfung der Zahlen, Daten und Fakten die Wogen. Die Mikroplastikemissionen aus Kunststoffrasenplätzen gem. „DIN-Bauweise“ sind erheblich niedriger als derzeit in den Medien dargestellt. zum Dokument

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19.07.2019

Einige Länder fördern granulatverfüllten Kunstrasen nicht mehr - Beispiel Baden-Württemberg

Die Auszahlung von Landesfördermitteln für bereits erfolgte Bewilligungen ist weiterhin möglich. Für in der Planung befindliche Kunstrasenplätze, die mit Gummigranulaten verfüllt werden sollen, dürfen jedoch ab sofort keine Förderzusagen mehr ausgestellt werden. Zur Seite des WLSB

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08.07.2019

Informationsdokument des LSBH

Auszug:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben in den letzten Wochen zahlreiche Anfragen erhalten –, aus dem kommunalen Umfeld, von Vereinen und Sportkreisen, aber auch aus der Politik und den Medien. Hierbei wurde deutlich, dass ein hoher Informationsbedarf zu denjenigen Fragen besteht, die wir aufgearbeitet haben. Vor diesem Hintergrund haben wir am Vorhaben eines Dokuments festgehalten, welches vor allem informieren will. (...)

Es kann davon ausgegangen werden, dass die Diskussion um Kunststoffgranulat andauern und sich die Debatte grundsätzlich auf die ökologische Verträglichkeit von Kunststoffrasensystemen erweitern wird. Gerne beteiligen wir uns an dieser Diskussion und schreiben auch unser Papier, Stand 1. Juli 2019, entsprechend fort, wenn notwendig. Für entsprechende Anregungen und Beiträge sind Jens Prüller und ich jederzeit dankbar.

Beste Grüße

Andreas Klages und Jens Prüller

Download Informationspapier

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26.06.2019

Aktuelles Statement des ADS-Vortandes zum Thema Mikroplastik

Kunstrasenplätze sind ein elementarer Bestandteil der Sportstätteninfrastruktur in Deutschland. Ohne diese Plätze mit ihrer hohen Nutzungsmöglichkeit wäre vielerorts die gute Jugend- und Amateurarbeit im Fußballsport nicht möglich.

Trotzdem müssen Verbände, Vereine und Kommunen aber auch der ökologischen Herausforderung der granulatverfüllten Kunstrasenplätze Rechnung tragen. Dieses Produkt ist aufgrund der in die Umwelt verbrachten Kunststoffmengen nicht zukunftsfähig.

Es geht nun darum einen guten und praktikablen Übergang zu unverfüllten oder mit Alternativprodukten verfüllten Kunstrasenplätzen zu finden.

Hierbei schließt sich der ADS Vorstand der Stellungnahme des DOSB und DFB an, dass es zu einer auskömmlichen Übergangsfrist kommen muss, die es den Verbänden, den Vereinen und den Kommunen ermöglicht, den Trainings- und Spielbetrieb im Fußball in Deutschland am Laufen zu halten.

Karsten Schütze (Wiesbaden), Uwe Kaliske (Mannheim)

ADS-Vorstandsmitglieder

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03.06.2019

Weniger Mikroplastik durch Sport

Aktuell beschäftigen sich DOSB und DFB intensiv mit der Thematik möglicher Auswirkungen von Kunststoffrasenplätzen auf die Umwelt. Der DOSB hat dazu eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus Sportverbänden und der Wissenschaft gegründet, die sich am vergangenen Montag konstituierte.

Auszug: Die AG kam überein, dass schnellstmöglich eine Bestandsaufnahme und nachfolgende Kommunikation über einfach umsetzbare Maßnahmen für Sportvereine und Kommunen notwendig ist, durch die bei fortlaufendem Sportbetrieb der Austrag von Kunststoff in die Umwelt deutlich reduziert werden kann. Neben der Notwendigkeit solcher Handlungsempfehlungen stellte die AG fest, dass es dringend weiterer wissenschaftlicher Expertise zur Praxistauglichkeit alternativer organischer Füllstoffe und zur sportartübergreifenden Eignung von Kunststoffrasenflächen bedarf, die auch ohne Füllstoffe auskommen.
Zum vollständigen Text

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29.05.2019

Mitteilung des DOSB

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleg*innen,

der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beschäftigen sich aktuell intensiv mit der Thematik möglicher Auswirkungen von Kunststoffrasenplätzen auf die Umwelt. Der DOSB hat dazu eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus Sportverbänden und der Wissenschaft gegründet, die sich am 6. Mai 2019 konstituierte. Auf EU-Ebene gibt es eine Initiative nach der die Verwendung von Produkten, denen bewusst Mikroplastik zugesetzt wird, eingeschränkt werden soll. Der gemeinwohlorientierte Sport fordert eine Übergangsfrist von mindestens sechs Jahren, falls der Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) umgesetzt werden sollte, das Inverkehrbringen von Kunststoffgranulaten zur Verwendung in Kunststoffrasensystemen künftig zu verbieten. Bestehende Plätze sind insofern betroffen, als dass bei ihnen aufgrund des Austrags jährlich Granulat nachgefüllt wird. Kunststoffgranulat zum Nachfüllen kann ab dem Zeitpunkt des Verbotes dann nicht mehr (nach)gekauft werden.

Dazu haben DOSB und DFB am vergangenen Freitag auch eine Pressemitteilung herausgegeben: https://newsletter.dosb.de/pressemitteilung/archiv/2019/dosbunddfbfordernuebergangsfristbeimikroplastik/ .

DOSB und DFB beteiligen sich im Interesse ihrer Mitglieder und des Umweltschutzes auch aktiv mit einer Stellungnahme am laufenden öffentlichen EU-Konsultationsverfahren. Die Positionen zu unserer Stellungnahme finden Sie im Anhang. Wir bitten Sie alle, sich ebenfalls des Themas anzunehmen und sich ggf. auch am Verfahren zu beteiligen. Die Frist zur Abgabe von Kommentaren läuft bis 20. September 2019.

Beste Grüße - Christian Siegel und Karsten Dufft

i. A. Christian Siegel
Ressortleiter
Sportstätten und Umwelt

Positionen für eine gemeinsame Stellungnahme von DOSB und DFB im Rahmen der Konsultation zum ECHA-Beschränkungsvorschlag „Mikroplastik“

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28.05.2019

Stellungnahme des Labor Lehmacher | Schneider zum Schreiben vom DStGB

Uns hat ein Schreiben der Firma Polytan erreicht. Sie haben uns eine Stellungnahme des Labor Lehmacher | Schneider GmbH & Co. KG zum Schreiben vom DStGB in Bezug auf Kunststoffrasenplätze und Mikroplastik zugesendet.

Labor Lehmacher | Schneider GmbH & Co. KG
Baugrunduntersuchungen | Standortbewertung | Gutachten | Baustoffprüfungen
Eignungs- und Kontrollprüfungen | ISO 17025 akkreditiertes Prüflabor

Auszug: "Ob nun ein mit Sand verfüllter Platz, ein Platz mit einem Kork/Sand-Infill, ein nicht verfüllter Platz oder doch Gummigranulat: Alle Spielfelder können gesundheitlich unbedenklich gebaut werden, sofern diese den Anforderungen der gültigen Normen entsprechen."

Download der Stellungnahme

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27.05.2019

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA)

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) schlägt vor, das Inverkehrbringen von Kunststoffgranulaten zur Verwendung in Kunststoffrasensystemen künftig zu verbieten.

1. Information (englisch) zur öffentlichen ECHA Konsultation zum Thema Mikroplastik: Link

2. Abgabe von Kommentaren zum öffentlichen ECHA Verfahren: Link
   (Bitte beteiligen Sie sich)

 

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Die Studie des Fraunhofer Instituts

Häufigste Quellen von Mikroplastik laut der Studie des Fraunhofer Instituts "Umsicht" in Oberhausen:

1 Abrieb von Reifen
2 Freisetzung bei der Abfallentsorgung
3 Abrieb von Asphalt (Bitumen)
4 Pelletverluste
5 Verwehung Sport- und Spielplätze
6 Freisetzung auf Baustellen
7 Abrieb Schuhsohlen
8 Abrieb Kunststoffverpackungen
9 Abrieb Fahrbahnmarkierungen
10 Faserabrieb bei der Textilwäsche


Zur Studie: https://www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/pressemitteilungen/2018/konsortialstudie-mikroplastik.html